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Dienstag, 27. November 2018

Unsere Sally hatte im Juli eine große Herz OP

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht ob überhaupt noch jemand meinen Post liest,
da ich schon ewig keine mehr geschrieben habe
und auch sonst nicht mehr auf Blogspot aktiv bin.
Irgendwie ist die Luft raus ...
Dennoch möchte ich von einem Ereignis berichten,
welches uns dieses Jahr sehr bewegt hat.

Im Mai wurde bei unserer Bulldogge Sally
Flüssigkeit im Herzbeutel festgestellt,
welche auf das Herz gedrückt hat.
Der Herzbeutel wurde mehrfach  punktiert, doch er füllte sich
immer und immer wieder mit Flüssigkeit.
Warum sich immer wieder Flüssigkeit gebildet hat, konnte sich der TA nicht erklären.
Sally musste sehr viele verschiedene Untersuchungen über sich ergehen lassen.
Aber unser altes Mädchen hat echt gut mit gemacht! 
Sally war zu dem Zeitpunkt fast 11 und es stellte sich die Frage,
was wir ihr noch zumuten können .....
Aber unser Tierarzt wollte, dass wir nicht aufgeben,
da Sally ansonsten noch top fit war.
Er wollte sie auf keinen Fall einschläfern.
Also entschlossen wir uns, Sally operieren zu lassen.
Bei dieser OP sollte der Herzbeutel zum Teil entfernt werden.
So könne sich keine Flüssigkeit mehr ansammeln und auf das Herz drücken.
Nach abtrennen des Herzbeutel würde die Flüssigkeit sich im Körper verteilen
und ganz normal über das Pipi machen ausgeschieden werden.
Natürlich birgt jede OP (vor allem in dem Alter) Risiken.
Sicher wird jetzt der ein oder andere die Hände über dem Kopf zusammen schlagen
und sich denken: Was muten die einem alten Hund noch
so eine große Herz OP zu.
Aber letztendlich ist es unsere Entscheidung,
welche wir gemeinsam mit dem Tierarzt gefällt haben.
Wir waren auch bei einem Herzspezialist für Hunde
und auch er hat uns zu dieser OP geraten.
Wir hätten uns vielleicht ewig Vorwürfe gemacht, es nicht versucht zu haben.
Sally wäre ohne diese OP gestorben. Also was hatten wir zu verlieren?
Also haben wir in einer Tierklinik einen OP Termin vereinbart ....
Im Vorfeld haben wir uns natürlich Gedanken gemacht,
wie wir das alles stemmen können
und wie wir die Zeit für Sally nach der OP so gut
wie möglich gestalten können.
Wir wohnen im 2. OG und hoch tragen war für
die ersten Wochen nach der OP unvorstellbar,
da die OP bei geöffnetem Brustkorb vollzogen wurde.
Laufen war auch nicht drin...
Also haben wir auf unserem Firmengrundstück eine kleine Holzhütte
gebaut und hatten vor, nach der OP erst Mal in der Hütte zu "wohnen".
Mein Schwiegervater hat uns verwehrt in seinem Haus zu wohnen ....
aber da möchte ich jetzt nicht weiter drauf eingehen ... das ist ein Thema für sich.
Dann war er da .... der Tag der großen OP
und wir wussten nicht ob Sally es überhaupt schafft.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wir waren dabei als Sally in Narkose gelegt wurde
und wir haben uns von ihr verabschiedet.
Sie war an dem Tag der OP genau 11 Jahre und einen Tag alt ..... 
Dann wurden wir Heim geschickt....und es hieß : warten, warten, warten .....
Nach 3 Stunden kam ENDLICH der erlösende Anruf.
Sally hat die OP gut überstanden! Juhuuuuuuuuuuuuu!
Meinem Mann und mir liefen vor Freude die Tränen!
Sally musste jedoch drei Tage in der Tierklinik bleiben.
Wir durften sie nicht besuchen.
Die Aufregung wäre für sie zu groß gewesen.
Wir haben sie sehr vermisst aber es ging ihr dort in der
Klinik gut und das war die Hauptsache!
Nach 3 Tagen durften wir Sally endlich abholen.

Das erste Aufeinander treffen war für mich ganz schlimm ....
Sally so zu sehen brach mir das Herz ... aber sie lebte und es ging ihr gut.
Das war die Hauptsache!



Die ersten 2,5 Wochen nach der OP musste Sally ein Tshirt tragen,
damit die Wunde sauber bleibt und keine Fliegen 
dran gehen und evtl. Eier rein legen.

Sally hat die Zeit in der wir in der Hütte gewohnt haben richtig gut gefallen.
Tagsüber war sie mit mir im Büro und am Nachmittag dann an der Hütte.
Sie ist zu einem Wachhund mutiert und hat den ganzen Tag
draußen gesessen und aufgepasst!


Nach und nach ist dann das Fell nach gewachsen .... 


  
..... und heute ist Sally fast 11,5 Jahre alt.
Wir sind froh, dass wir den Schritt gewagt haben ...
Wir bereuen nichts und sind sehr dankbar, dass Sally noch bei uns ist. 









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